Deutscher Beamtenwirtschaftsring e.V. (DBW): aus der Anfangszeit

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Aus der Anfangszeit... - der Deutsche Beamtenwirtschaftsring e.V. (DBW)

Geschichte und Bedeutung der Beamtenselbsthilfeeinrichtungen sind eng verknüpft mit dem deutschen Beamtentum. Die rechtliche Sicherstellung der Beamten und die Ausdehnung der Grundrechte, insbesondere der Vereinsfreiheit, schufen die Voraussetzungen für ein umfassendes Selbsthilfewerk der Beamtenschaft. Lücken in der wirtschaftlichen Absicherung waren einst der Grund zur Bildung von eigenen Selbsthilfeeinrichtungen. Die Beamten wollten nicht von der allgemeinen Erhöhung des Lebensstandards ausgeschlossen bleiben.

Am 26. Mai 1951 wurde der Deutsche Beamtenwirtschaftsring e.V. (DBW) von 24 Selbsthilfeeinrichtungen des öffentlichen Dienstes und den beiden großen Spitzenorganisationen der beamtenorganisierenden Gewerkschaften gegründet.

Der Name „Deutscher Beamtenwirtschaftsring" kommt aus Hamburg. Dort hatten sich nach dem Krieg die Hamburger Selbsthilfeeinrichtungen zum Hamburger Beamtenwirtschaftsring zusammengeschlossen. Damit der neue Zusammenschluss nicht Rechtsnachfolger des früheren Deutschen Beamtenwirtschaftsbundes wurde, traten die Hamburger Selbsthilfeeinrichtungen den Namen „Beamtenwirtschaftsring" ab.

Heute gehören dem Deutschen Beamtenwirtschaftsring insgesamt 19 Mitgliedseinrichtungen an. Laut Satzung ist der DBW der Zusammenschluss von wirtschaftlichen Einrichtungen der Angehörigen des öffentlichen Dienstes und ihrer Verbände. Er ist kein Erwerbsunternehmen. Sein Sitz ist Düsseldorf. Dort ist er auch im Vereinsregister eingetragen.

Der DBW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wirtschaftlichen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes und des privatisierten Dienstleistungssektors zu fördern und sie bei Beschäftigten und deren Angehörigen zu empfehlen.

Der Deutsche Beamtenwirtschaftsring bezweckt

a) die Bündelung der Interessen der wirtschaftlichen Einrichtungen der Angehörigen des öffentlichen Dienstes und der Beschäftigten des privatisierten Dienstleistungssektors,
b) die Förderung der Mitgliedseinrichtungen durch Empfehlung in den Kreisen der Angehörigen desöffentlichen Dienstes und des privatisierten Dienstleistungssektors,
c) die Zusammenarbeit seiner Mitglieder untereinander.

§ 2 der Satzung des DBW

Organe des DBW sind die alle zwei Jahre stattfindende Hauptversammlung und der Vorstand. Die Hauptversammlung hat unter anderem die Aufgabe, den Vereinsvorstand zu wählen. Der Vorstand besteht aus acht Mitgliedern, von denen insgesamt vier von den beiden großen Spitzenorganisationen – dbb beamtenbund und tarifunion und Deutscher Gewerkschaftsbund – vorgeschlagen werden.Aus ihrem Kreis werden auch die beiden gleichberechtigten Vorsitzenden benannt. Die weiteren vier Vorstandsmitglieder werden aus dem Kreis der wirtschaftlichen Mitgliedseinrichtungen vorgeschlagen.Alle Vorstandsämter werden ehrenamtlich ausgeübt.


Die Selbsthilfeeinrichtungen kennen sich im öffentlichen Dienst aus...

Die Mitgliedseinrichtungen kennen sich im öffentlichen Dienst besonders gut aus - und dies seit mehr als 50 Jahren...

   
   
   
   
   
   
   

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